Wann nach Chiapas reisen?
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Beste Reisezeit: November bis April
Auf einen Blick
Warum nach Chiapas reisen?
Chiapas ist der Bundesstaat Mexikos mit dem höchsten indigenen Anteil: Mehr als jeder vierte Einwohner spricht eine Mayasprache, Tzotzil, Tzeltal, Chol oder Tojolabal, und die Hochlanddörfer rund um San Cristóbal leben nach Gemeinschaftsregeln, die es nirgendwo sonst im Land gibt. Die Kirche von Chamula mit ihren Kiefernnadeln und Heilern, die Märkte, auf denen Frauen ihre bestickten Textilien verkaufen, die zapatistischen Caracoles, entstanden aus dem Aufstand von 1994: Hier zählen die Begegnungen ebenso viel wie die Landschaft.
Und die Landschaft hat es in sich. Der Cañón del Sumidero schneidet sich mit bis zu 1.000 m hohen Wänden durch die Hochebene, die Lagunas de Montebello spielen in 59 Blautönen bis an die guatemaltekische Grenze, und die Wasserfälle von Agua Azul und El Chiflón stürzen in türkisfarbene Becken. Im Osten verbirgt der Lakandonische Regenwald, der letzte große Regenwald Mexikos, Palenque, Yaxchilán und Bonampak, drei Maya-Städte der klassischen Epoche, in denen Brüllaffen den Soundtrack zu Ihrem Besuch liefern.
Und all das bleibt erschwinglich und leicht zu organisieren. San Cristóbal, eine kühle Kolonialstadt auf 2.200 m, dient als Basis für Tagesausflüge zu allen Zielen im Westen, bevor es hinab nach Palenque und in den Dschungel geht. Hier finden Sie Hostels ab 15 €, Kolonialhotels für 70 €, einige der besten Hochlandkaffees des Landes und eine ganz eigene Küche, von Chipilín-Tamales bis Sopa de pan. Die Trockenzeit von November bis April bringt die klarsten Wasserfälle und den schärfsten Himmel.
Karte: Was liegt wo in Chiapas?
Die Karte zeigt die 6 Orte dieses Reiseführers, damit Sie sich die Entfernungen vorstellen und Ihre Route planen können.
- San Cristóbal de las Casas
- Palenque
- Cañón del Sumidero
- Lagunas de Montebello
- Lakandonischer Regenwald
- San Juan Chamula
Was kostet eine Reise nach Chiapas?
Chiapas gehört zu den günstigsten Bundesstaaten Mexikos. Ein Hostel kostet 15 €, ein Essen auf dem Markt 3 €, ein Tagesausflug 15 bis 30 € und Palenque 10 €. Nur der Lakandonische Regenwald, weit entfernt und aufwendig zu erreichen, schlägt wirklich zu Buche.
| Reisestil | Pro Tag | Was es abdeckt |
|---|---|---|
| Backpacker | 30-45 € pro Tag | Hostel in San Cristóbal, Cabaña in El Panchán, Märkte und Fondas, Colectivos und ADO-Busse, Gruppenausflüge |
| Komfort | 70-110 € pro Tag | Kolonialhotel im Zentrum, Restaurants an der Real de Guadalupe, private Ausflüge, Yaxchilán und Bonampak mit Führer |
| Premium | ab 200 € pro Tag | Boutique-Hotel in einem Haus aus dem 18. Jahrhundert, Fahrer für die Seenstraße, eine Nacht in einer Dschungel-Lodge, privater Führer in Palenque |
Für einen Euro bekommen Sie rund 20 mexikanische Pesos. San Cristóbal, Tuxtla, Comitán und Palenque haben funktionierende Geldautomaten (BBVA, Banorte, Santander), doch sobald Sie die Städte verlassen, zählt nur noch Bargeld: Eintritt zu gemeindegeführten Stätten, Colectivos, Cabañas, Märkte, improvisierte Mautgebühren. Heben Sie vor dem Lakandonischen Regenwald und Montebello ab und halten Sie kleine Scheine bereit, denn Wechselgeld ist überall knapp.
Wie sicher ist eine Reise nach Chiapas?
Chiapas ist ein armer, sehr ländlicher Bundesstaat und für Reisende, die auf den touristischen Routen bleiben, im Allgemeinen ruhig: San Cristóbal, Palenque, der Sumidero, Montebello und die Straße nach Comitán lassen sich ohne besondere Probleme besuchen. Zwei Dinge verdienen Aufmerksamkeit. Erstens die Straßensperren, Bloqueos, die Gemeinden oder Transportarbeiter auf den Straßen errichten und die den Verkehr für einige Stunden ohne Gewalt anhalten, aber Zeitpläne durcheinanderbringen: Planen Sie am Tag eines Fluges einen Puffer ein. Zweitens das südliche Grenzgebiet um Frontera Comalapa und Chicomuselo, wo Kämpfe zwischen Kartellen die Region seit 2023 zu einem Gebiet gemacht haben, das man meiden sollte; es liegt auf keiner Besichtigungsroute. Fahren Sie die Straße von Ocosingo nach Palenque bei Tag, niemals nachts, und ziehen Sie dort organisierte Touren dem Auto vor. Hinzu kommen die Kälte der Nächte in der Höhe, die Sonne, leichtsinniges Baden in den Wasserfällen, wo Ertrinkungsunfälle häufig sind, und die Mücken im Dschungel (Dengue in der Regenzeit): Hier ist echte Wachsamkeit gefragt.
Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in Chiapas
- San Cristóbal de las Casas
- San Juan Chamula
- Cañón del Sumidero
- Palenque
- Wasserfälle von Agua Azul
- Lagunas de Montebello
- Yaxchilán und Bonampak
- Wasserfälle von El Chiflón
Was Sie vorab buchen sollten →
San Cristóbal de las Casas

Die Basis für jeden Aufenthalt in Chiapas: eine Kolonialstadt mit 200.000 Einwohnern auf 2.200 m, mit Fußgängerzonen, Barockkirchen, einem indigenen Markt und lebhaften Cafés, Buchläden und Bars, in denen sich Reisende, NGO-Mitarbeiter und Dorfbewohner begegnen. Besuchen Sie das Museum Na Bolom, das Museum der Maya-Textilien in Santo Domingo und das Bernsteinmuseum, und lassen Sie den Tag mit einem Glas Pox ausklingen. Morgens fahren Colectivos nach Chamula und Zinacantán, und Agenturen bieten Tagesausflüge zum Sumidero, nach Montebello und zum El Chiflón an. Packen Sie eine Fleecejacke ein: Im Winter sinken die Nachttemperaturen auf 5 °C.
Palenque

190 km und fünf Stunden Serpentinen von San Cristóbal entfernt, oder eine Nacht im Bus: Palenque ist dank seiner Lage die schönste Maya-Stadt Mexikos, mit dichtem Dschungel, der über die Tempel quillt. Das Gelände öffnet um 8:00 und lässt sich in drei Stunden besichtigen, bevor die Hitze kommt: der Tempel der Inschriften, der Palast mit seinem Turm, die Kreuzgruppe, dann ein Abstieg vorbei an den Kaskaden des Otulum bis zum Museum. Die moderne Stadt, 8 km entfernt, hat wenig Reiz: Übernachten Sie lieber in den Cabañas von El Panchán, zwischen Stadt und Ruinen, unter Bäumen, mit Brüllaffen als Wecker. Der Tren Maya hält hier.
Cañón del Sumidero

Ein halber Tag ab San Cristóbal oder Tuxtla: Die Lancha legt in Chiapa de Corzo ab, einem Kolonialdorf, dessen großen Platz ein Mudéjar-Brunnen aus Backstein von 1562 schmückt, und fährt 35 km den Grijalva hinauf zwischen bis zu 1.000 m hohen Wänden. Unterwegs sehen Sie Krokodile, Pelikane, Affen und Teppiche aus Müll, die nach den Regenfällen angeschwemmt werden. Die fünf Aussichtspunkte am oberen Rand, mit dem Auto ab Tuxtla erreichbar, bieten einen Blick in die Tiefe, den das Boot nicht liefern kann. Chiapa de Corzo feiert vom 8. bis 23. Januar seine Fiesta Grande mit den Parachico-Tänzern, die von der UNESCO als Kulturerbe anerkannt sind.
Lagunas de Montebello

Drei Stunden von San Cristóbal über Comitán, eine ruhige Kolonialstadt, die sich gut für eine Übernachtung eignet, reiht der Nationalpark Lagunas de Montebello türkisfarbene, grüne und nachtblaue Seen in einem Kiefernwald aneinander. Die Straße durch den Park erschließt rund zehn Seen; die übrigen erreichen Sie zu Fuß oder zu Pferd mit einem örtlichen Führer. Runden Sie den Tag mit El Chiflón an derselben Straße ab, oder mit den Ruinen von Chinkultic und ihrer Cenote. Die Gemeinden von Tziscao vermieten Hütten am Seeufer für 20 bis 40 € pro Nacht, für alle, die die Farben am Morgen sehen möchten.
Lakandonischer Regenwald

Östlich von Palenque führt die Carretera Fronteriza am Reservat Montes Azules und an den Dörfern der Lakandonen entlang, eines Volkes von weniger als 1.000 Menschen in weißen Gewändern, das sich im Wald der spanischen Eroberung entzog. Yaxchilán am Usumacinta erreichen Sie per Lancha, und Bonampak birgt die vollständigsten Wandmalereien der Maya-Welt. In Lacanjá Chansayab beherbergen lakandonische Familien Besucher in Hütten und führen sie zu Wasserfällen und im Wald verborgenen Ruinen. Planen Sie dort eine Nacht ein, um es richtig zu genießen: Tagesausflüge ab Palenque dauern 12 Stunden.
Tzotzil-Dörfer

Rund um San Cristóbal lassen sich die Hochlanddörfer an einem Vormittag per Colectivo oder mit Führer besuchen: Chamula für seine Kirche und den Sonntagsmarkt, Zinacantán für seine Blumengewächshäuser, seine blumengeschmückte Kirche und Webwerkstätten, in denen man Sie mit Tortillas und Pox empfängt, San Andrés Larráinzar für seine Brokatstoffe, Tenejapa für seinen Donnerstagsmarkt. Jedes Dorf hat seine eigene Tracht, erkennbar an den Farben der Tücher und Schärpen. Die örtlichen Regeln zu respektieren ist unerlässlich: keine Fotos in den Kirchen und keine Aufnahmen von Menschen ohne Einverständnis, keine knappe Kleidung.
Wie viele Tage, und welche Reiseroute?
Fünf Tage reichen für San Cristóbal, seine Dörfer, den Sumidero und Palenque. Mit einer Woche kommen Montebello und El Chiflón hinzu, und zehn Tage erlauben Yaxchilán, Bonampak und eine Nacht bei den Lakandonen, bevor es weiter nach Yucatán geht.
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Das Wesentliche (5 Tage)
Tag 1: San Cristóbal, das Zentrum, Santo Domingo, Na Bolom, Sonnenuntergang von der Guadalupe-Kirche. Tag 2: vormittags Chamula und Zinacantán mit Führer, nachmittags Markt und Cafés. Tag 3: Cañón del Sumidero per Lancha mit der ersten Abfahrt, Chiapa de Corzo, zurück nach San Cristóbal. Tag 4: Fahrt nach Palenque mit Stopps in Agua Azul und Misol-Ha (kombinierte Tour, 12 Stunden), Nacht in El Panchán. Tag 5: Ruinen von Palenque zur Öffnung, dann Nachtbus oder Tren Maya nach Mérida oder Campeche.
Ganz Chiapas (10 Tage)
Drei Tage in San Cristóbal mit den Dörfern und dem Sumidero. Tag 4: El Chiflón und die Lagunas de Montebello, Nacht in Comitán oder in einer Hütte in Tziscao. Tag 5: zurück nach San Cristóbal über die Seenstraße. Tag 6: Agua Azul, Misol-Ha, Nacht in Palenque. Tag 7: vormittags die Ruinen von Palenque. Tag 8 und 9: Bonampak und Yaxchilán mit einer Nacht bei den Lakandonen in Lacanjá Chansayab und einer Waldwanderung. Tag 10: zurück nach Palenque, Flug ab Villahermosa (2 Std. auf der Straße) oder Tren Maya nach Yucatán. Das Tempo bleibt gut machbar, auch wenn die Straßen langsam sind.
Chiapas und Yucatán (2 Wochen)
Die beliebteste Kombination: Ankunft in Tuxtla Gutiérrez über Mexiko-Stadt, fünf Tage im Hochland (San Cristóbal, Dörfer, Sumidero, Montebello), hinab nach Palenque über Agua Azul, ein Tag bei den Ruinen, dann Tren Maya oder ADO-Nachtbus nach Campeche, Mérida und zu den Cenoten, zum Schluss an die Karibikküste mit Rückflug ab Cancún. Zwei volle Wochen, zwei sehr unterschiedliche Bundesstaaten und eine einzige Reiserichtung von West nach Ost, die Umwege erspart.
Anreise und unterwegs
Der Flughafen Tuxtla Gutiérrez (TGZ) wird von Mexiko-Stadt (1 Std. 30 Min.), Cancún, Guadalajara und Monterrey angeflogen. Sammelshuttles erreichen San Cristóbal in 1 Std. 15 Min. für rund 15 €. Der Flughafen Villahermosa, 2 Std. von Palenque, dient als Ausgangspunkt nach Osten, und Palenque hat einen kleinen Flughafen mit einigen Flügen aus Mexiko-Stadt.
Die Busse von ADO und OCC verbinden San Cristóbal, Tuxtla, Comitán, Palenque und Villahermosa in der ersten Klasse und sind online buchbar. Von San Cristóbal nach Palenque dauert es 8 bis 9 Stunden über die Straße von Villahermosa, sicherer als die Strecke über Ocosingo (5 Std.), die Busse nachts meiden.
Für Ausflüge bieten Agenturen in San Cristóbal Tagestouren zum Sumidero, nach Montebello, zum El Chiflón, nach Agua Azul und Palenque für 15 bis 30 € an, mit Minibus und Fahrer. Colectivos, geteilte Minibusse, fahren vom Markt aus für 1 bis 2 € in die Tzotzil-Dörfer und starten, sobald sie voll sind.
Ein Mietwagen (35-50 € pro Tag in Tuxtla) bietet Freiheit auf der Seenstraße, setzt Sie aber Straßensperren der Gemeinden, Topes (Bodenschwellen) und unbeleuchteten Bergstraßen aus: Fahren Sie bei Tageslicht, halten Sie den Tank voll und zahlen Sie die improvisierten Mautgebühren von ein paar Pesos mit einem Lächeln.
Wo übernachten in Chiapas?
San Cristóbal: Hostels mit Patio und Kamin für 12-20 €, Kolonialhotels im Zentrum für 50-90 €, Boutique-Hotels in Häusern aus dem 18. Jahrhundert für 130-200 €. Von Oktober bis Februar sind die Nächte kalt, achten Sie also darauf, dass Decken oder eine Heizung vorhanden sind.
Palenque: die Cabañas von El Panchán, 4 km von den Ruinen, unter dem Blätterdach, für 15-40 € pro Nacht mit Brüllaffen im Morgengrauen, oder Hotels mit Pool an der Straße zu den Ruinen für 60-120 €. Die Stadt selbst, heiß und reizlos, lohnt nur eine Nacht, wenn Sie festsitzen.
Comitán und Montebello: einfache Hotels rund um den Platz in Comitán für 30-60 €, gemeindegeführte Holzhütten am Ufer des Tziscao-Sees für 20-40 €, ohne Heizung, aber mit den Farben des Sees beim Aufwachen.
Lakandonischer Regenwald: familiengeführte Cabañas in Lacanjá Chansayab für 20-40 €, mit Moskitonetzen und Hausmannskost, oder rustikale Camps in Frontera Corozal am Ufer des Usumacinta. Nehmen Sie eine Taschenlampe, Mückenschutz und Bargeld mit: Es gibt weder eine Bank noch verlässlichen Empfang.
Unsere Unterkünfte, Etappe für Etappe, in drei Preisklassen →
Was isst man in Chiapas?
Die Tamales aus Chiapas sind eine Welt für sich: mit Chipilín, einem örtlichen Kraut, mit Mole, als Bola oder in Bananenblätter gewickelt mit Backpflaumen. Man isst sie zum Frühstück auf dem Markt von San Cristóbal für 1 € pro Stück, dazu einen heißen Mais-Atole.
Sopa de pan, eine Suppe aus Brot, Gemüse und Safran aus der Klosterküche, Cochito horneado, mariniertes Spanferkel aus dem Ofen aus Chiapa de Corzo, und Queso bola aus Ocosingo, ein Käse mit harter Rinde, bilden das Rückgrat der regionalen Küche. Eine Mahlzeit in einer Fonda kostet 4 bis 7 €.
Chiapas erzeugt den besten Kaffee Mexikos, an den Hängen des Soconusco und im Hochland von Chamula, und die Cafés von San Cristóbal (Carajillo, La Selva, Frontera) schenken ihn vor Ort für 2 € aus. Heiße Schokolade, hier seit der Maya-Zeit zubereitet, trinkt man dickflüssig mit Zimt.
Pox, ausgesprochen „posch“, ein Brand aus Mais und Zuckerrohr mit 35 % Alkohol, diente bei Zeremonien der Tzotzil, bevor er in die Bars von San Cristóbal gelangte, aromatisiert mit Zimt, Kaffee oder Hibiskus, für 2 bis 3 € das Glas. Tascalate, ein Getränk aus geröstetem Mais, Kakao und Achiote, wird in der Hitze von Tuxtla eisgekühlt serviert.
Einreisebestimmungen
Deutsche, Österreicher und Schweizer brauchen für touristische Aufenthalte von bis zu 180 Tagen kein Visum, nur einen Reisepass, der bei der Einreise vorsichtshalber noch sechs Monate gültig ist. Die genaue Zahl der Tage legt der Grenzbeamte bei der Einreise fest: Prüfen Sie den Eintrag sofort.
Die Bestimmungen ändern sich: Prüfen Sie vor der Reise die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts (oder Ihres Außenministeriums).
Häufige Fragen zur Reise nach Chiapas
Wann ist die beste Reisezeit für Chiapas?
Von November bis April, in der Trockenzeit: Die Wasserfälle von Agua Azul werden wieder türkis, die Seen von Montebello zeigen ihre Farben, und Palenque bleibt morgens erträglich. Im Dezember und Januar sind die Nächte in San Cristóbal kalt (5 °C). Von Juni bis September färben die Regenfälle die Wasserfälle braun und machen die Dschungelstraßen schlammig.
Ist Chiapas für Reisende sicher?
Ja, auf den touristischen Routen: San Cristóbal, Palenque, der Sumidero, Montebello und der Lakandonische Regenwald mit einer Agentur. Die gelegentlichen Straßensperren verursachen eher Verspätungen als Gefahr. Meiden sollten Sie nur das südliche Grenzgebiet Richtung Frontera Comalapa, weit abseits der Besichtigungsrouten. Fahren Sie bei Tag und wählen Sie auf der Straße von Ocosingo nach Palenque organisierte Touren.
Wie viele Tage sollte ich einplanen?
Fünf Tage für das Wesentliche: San Cristóbal, seine Dörfer, den Sumidero und Palenque mit Agua Azul. Eine Woche, um Montebello und El Chiflón hinzuzufügen. Zehn Tage für den Lakandonischen Regenwald, Yaxchilán und Bonampak mit einer Nacht bei den Lakandonen. Viele reisen danach per Nachtbus oder Tren Maya weiter nach Yucatán.
Wie komme ich von San Cristóbal nach Palenque?
Über die Straße von Ocosingo, 190 km und 5 Stunden Serpentinen, mit Touren, die in Agua Azul und Misol-Ha halten (insgesamt 12 Stunden, rund 20 €), oder mit ADO-Bussen über Villahermosa, 8 bis 9 Stunden, länger, aber sicherer und manchmal über Nacht. Ein Mietwagen bringt auf dieser Strecke wenig und sollte nur bei Tag gefahren werden.
Kann man die Zapatisten-Dörfer besuchen?
Die Caracoles, autonome Zentren der Zapatisten wie Oventic, 40 km von San Cristóbal, haben je nach Beschlüssen der Bewegung mal Besucher empfangen, mal nicht, mit Passkontrolle und Erlaubnis am Eingang. Erkundigen Sie sich vor Ort, im Café Rebeldía oder bei den Kollektiven von San Cristóbal, denn die Lage ändert sich von Jahr zu Jahr. Gehen Sie nie hin, ohne sich vorher anzukündigen.
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