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Nizza

Nizza ist kein Badeort, sondern die fünftgrößte Stadt Frankreichs, bis 1860 Besitz des Hauses Savoyen, mit einer Altstadt, die noch bewohnt ist, Märkten, die zuerst die Einheimischen versorgen, und einem Hügel, von dem man auf die Bucht hinabblickt. Man kommt wegen des Meeres und bleibt wegen der Socca, der Museen von Cimiez und einer Tram, die den Flughafen in sechsundzwanzig Minuten mit dem alten Hafen verbindet.

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Wann nach Nizza reisen?

Beste Reisezeit: Mai bis Juni und September bis Oktober

  1. Jan13°
  2. Feb14°
  3. Mär15°
  4. Apr18°
  5. Mai21°
  6. Jun25°
  7. Jul29°
  8. Aug29°
  9. Sep26°
  10. Okt21°
  11. Nov17°
  12. Dez14°

EmpfohlenAkzeptabelNicht empfohlen· Temperatur am Nachmittag

Auf einen Blick

Beste ReisezeitMai bis Juni und September bis Oktober
Budget pro Tag90-170 € pro Tag

Warum nach Nizza reisen?

Nizza gehörte bis 1860 zu Savoyen und war danach italienisch, und das sieht man bis heute überall. Die ocker- und blutroten Fassaden der Altstadt sind die von Turin, die Kathedrale Sainte-Réparate ist piemontesischer Barock, und das Nissart, die Lokalsprache, die noch immer auf den Straßenschildern steht, verdankt dem Ligurischen mehr als dem Provenzalischen. Der Anschluss an Frankreich wurde durch eine zwischen Napoleon III. und Cavour ausgehandelte Volksabstimmung besiegelt, und die Stadt hat sich eine ganz eigene Identität bewahrt, nicht ganz provenzalisch und auch nicht wirklich italienisch, bis hinein in das, was auf dem Teller liegt.

Die Stadt gliedert sich in drei parallele Streifen, und deshalb findet man sich sofort zurecht. Zuerst die Uferfront, sieben Kilometer Promenade des Anglais zwischen Flughafen und Burghügel. Dann die flache Stadt, von der Altstadt im Osten bis zum Musiciens-Viertel im Westen, in der wirklich alles weniger als dreißig Minuten zu Fuß entfernt liegt. Schließlich die Hügel, Cimiez, Fabron und Mont Boron, mit den Museen, den Villen der Belle Époque und den Aussichtspunkten.

Seit 2019 haben drei Straßenbahnlinien die Logik eines Aufenthalts verändert. Linie 2 durchquert die Stadt unterirdisch und erreicht beide Flughafenterminals, Linie 1 fährt nach Norden zum Bahnhof Thiers, und Linie 3 bedient das Stadion und das Geschäftsviertel. Ein Mietwagen ist für einen Besuch in Nizza deshalb völlig nutzlos, und den Rest erledigt der Küsten-TER bis Menton. Genau das macht Nizza bei gleichem Komfort auch zur günstigsten Basis an der Küste.

Karte: Was liegt wo in Nizza?

Die Karte zeigt die 6 Orte dieses Reiseführers, damit Sie sich die Entfernungen vorstellen und Ihre Route planen können.

  1. Place Masséna
  2. Cours Saleya
  3. Burghügel
  4. Promenade des Anglais
  5. Musée Matisse, Cimiez
  6. Port Lympia

Was kostet eine Reise nach Nizza?

Nizza bleibt bei gleichem Komfort die günstigste Stadt der Côte d'Azur, solange Sie nicht an der Promenade übernachten und nicht auf dem Cours Saleya zu Mittag essen. Der Preisunterschied zwischen Juni und August liegt bei den Unterkünften bei fast 60 %, während das Wetter nahezu gleich ist.

ReisestilPro TagWas es abdeckt
Backpacker60-90 €/TagHostel oder Studio nahe dem Bahnhof, Socca und Märkte, 24h-Trampass, öffentliche Strände und Burghügel
Komfort130-200 €/Tag3-Sterne-Hotel im Carré d'Or, zwei Museen, ein Abendessen am Hafen, ein Tag an der Küste mit dem TER
Premiumab 400 €/TagPalasthotel an der Promenade, Liege an einem Privatstrand, Michelin-Sterne-Restaurants, private Transfers und Bootsausflüge

Alles lässt sich mit Karte bezahlen, auch Socca, Tram und Märkte. Halten Sie ein paar Münzen für kleine Erzeuger bereit, und werfen Sie immer einen Blick auf die Preistafel, bevor Sie sich auf eine Terrasse am Cours Saleya setzen: Die Rechnungen sind dort deutlich gesalzener als zwei Straßen weiter.

Wie sicher ist eine Reise nach Nizza?

Nizza ist für einen Ballungsraum dieser Größe sicher, hat aber auch dessen Probleme, die das Postkartenbild leicht vergessen lässt. Das reale, alltägliche Risiko sind Taschendiebe: auf der Promenade des Anglais zu Stoßzeiten, in vollen Straßenbahnen zwischen Masséna und dem Hafen und vor allem an den Stränden, wo im Hochsommer regelmäßig Taschen verschwinden, die während des Badens auf den Kieseln liegen bleiben. Die Altstadt bleibt bis spät belebt und gut beleuchtet, doch die Gassen rund um die Rue Droite leeren sich nach 1:00, und am Wochenende kommt es vor Bars häufig zu Rangeleien. Die Gegend um den Bahnhof Thiers und das obere Ende der Avenue Jean Médecin verlangen nachts dieselbe Vorsicht wie jeder Großstadtbahnhof, nicht mehr, und die Stadtpolizei ist dort sehr präsent. Schließlich lebt die Stadt noch mit der Erinnerung an den Anschlag vom 14. Juli 2016 auf der Promenade: Bei Großveranstaltungen, den Karneval im Februar eingeschlossen, sind abgesperrte Bereiche und Taschenkontrollen die Regel, was zwanzig bis dreißig Minuten Wartezeit bedeutet, die Sie einplanen sollten.

Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in Nizza

  • Die Altstadt bei Sonnenuntergang
  • Cours Saleya und sein Markt
  • Burghügel
  • Promenade des Anglais
  • Plage des Ponchettes und ihre Kiesel
  • Musée Matisse und Park von Cimiez
  • Nationalmuseum Marc Chagall
  • Port Lympia

Die Altstadt (Vieux Nice)

Die Altstadt (Vieux Nice)
Die Altstadt (Vieux Nice) · Huy Phan / Pexels

Ein Dreieck enger Gassen zwischen Cours Saleya, Place Garibaldi und dem Fuß des Burghügels, trotz der Menschenmassen noch immer ein bewohntes Viertel. Die Häuser ragen fünf oder sechs Stockwerke über drei Meter breite Gassen auf, die so den ganzen Tag im Schatten liegen, weshalb sich die Luft hier im August frischer anfühlt als anderswo. Das Herz ist die Place Rossetti, auf der einen Seite die Kathedrale Sainte-Réparate mit ihren Kuppeln aus glasierten Ziegeln, auf der anderen die Eisdiele Fenocchio. In der Rue Droite, der Rue Pairolière und der Rue du Marché finden Sie Lebensmittelläden, Weinhandlungen und kleine Bistros; in den breiteren Parallelstraßen ballen sich die Touristenmenüs, die man meiden sollte. Das Viertel wechselt dreimal am Tag sein Gesicht: morgens Lieferverkehr, mittags Reisegruppen, ab 19:00 Terrassen und Musiker.

Cours Saleya und der Markt Libération

Cours Saleya und der Markt Libération
Cours Saleya und der Markt Libération · Diego F. Parra / Pexels

Der Cours Saleya ist der Postkartenmarkt, mit Schnittblumen, Erzeugern aus dem Hinterland von Nizza und Kisten voller Niçoise-Oliven, dienstags bis sonntags am Vormittag. Montags verschwindet all das zugunsten eines Flohmarkts, der sich über die ganze Länge des Cours zieht, und ab 13:30 übernehmen die Restaurants den Platz der Stände. Der Markt Libération im Norden der Stadt an der Avenue Malausséna ist der andere Markt, auf dem die Einwohner von Nizza wirklich einkaufen: größer, günstiger, mit einer Fischhalle und Erzeugerständen, geöffnet dienstags bis sonntags bis 13:00. Die Tram 1 bringt Sie in acht Minuten von der Place Masséna dorthin. Beide lassen sich problemlos am selben Vormittag besuchen, und der Kontrast sagt viel über die Stadt.

Der Burghügel (Colline du Château)

Der Burghügel (Colline du Château)
Der Burghügel (Colline du Château) · Esby / CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons)

Die Burg selbst wurde 1706 von den Truppen Ludwigs XIV. geschleift; geblieben sind nur Fundamente, ein künstlicher Wasserfall, der seit dem 19. Jahrhundert gespeist wird, und ein neunzehn Hektar großer Park mit Aleppokiefern und Agaven. Es ist der beste Aussichtspunkt über die Baie des Anges, mit den Dächern der Altstadt auf der einen und dem Port Lympia auf der anderen Seite. Hinauf geht es über die 213 Stufen der Montée Lesage, mit dem kostenlosen Aufzug am Ende des Quai des États-Unis oder über den sanften Anstieg vom Hafen aus. Der Burgfriedhof oben lohnt einen Abstecher wegen seiner Marmormausoleen und seiner russischen und italienischen Gräber. Der Park schließt bei Einbruch der Dunkelheit, von 18:00 im Winter bis 20:00 im Hochsommer.

Cimiez, Matisse und die Arena

Cimiez, Matisse und die Arena
Cimiez, Matisse und die Arena · GFreihalter / CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons)

Auf dem Hügel von Cimiez liegen die Überreste von Cemenelum, der römischen Hauptstadt der Seealpen, mit Arena, Thermen und Archäologiemuseum, alles inmitten eines öffentlichen Olivenhains. Das Musée Matisse residiert in einer ockerroten genuesischen Villa aus dem 17. Jahrhundert und zeigt die Werke, die der Maler bis zu seinem Tod behielt, darunter Scherenschnitte aus Gouache und Studien für die Kapelle in Vence. Matisse lebte von 1917 bis 1954 in Nizza und ist auf dem Friedhof von Cimiez begraben, hundert Meter entfernt. Das benachbarte Franziskanerkloster besitzt drei Altarbilder von Louis Bréa und einen terrassierten Garten mit Blick über die Stadt, beides kostenlos zugänglich. Der Bus 5 ab Place Masséna braucht fünfzehn Minuten; zu Fuß sollten Sie vierzig Minuten und zweihundert Höhenmeter einplanen.

Die Promenade des Anglais und die Kieselstrände

Die Promenade des Anglais und die Kieselstrände
Die Promenade des Anglais und die Kieselstrände · Kadeem J / Pexels

1820 von der englischen Kolonie Nizzas finanziert, um Tagelöhnern in einem Hungerwinter Arbeit zu geben, ist die Promenade auf sieben Kilometer angewachsen und heute ebenso Rückgrat des Alltags wie Kulisse. Radweg, blaue Stühle, Jogger im Morgengrauen, Familien am Sonntag: Der wirklich sehenswerte Abschnitt reicht vom Jardin Albert Ier bis zum Negresco, danach werden die Gebäude gewöhnlich. Alle Strände sind ausnahmslos Kieselstrände, und das erste Bad überrascht jeden, der keine Badeschuhe dabeihat. Rund fünfzehn kostenlose öffentliche Strände wechseln sich mit Privatstränden ab, an denen eine Liege in der Hochsaison 25 bis 40 € pro Tag kostet. Das Wasser wird sehr schnell tief und bleibt selbst mitten im Zentrum klar, was den unbequemen Untergrund mehr als wettmacht.

Port Lympia und Mont Boron

Port Lympia und Mont Boron
Port Lympia und Mont Boron · Zairon / CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons)

Ab 1749 in einem sumpfigen Gelände ausgehoben, reiht der Hafen seine roten und gelben Fassaden rund um das Lympia-Becken auf, mit den Fähren nach Korsika auf der einen und den Jachten auf der anderen Seite. Seit gut zehn Jahren finden sich am Quai Lunel und in der Rue Bonaparte die angesagtesten Restaurants der Stadt, weit interessanter als die Touristenmenüs der Altstadt. Die nahe Place Garibaldi ist der schönste Arkadenplatz der Stadt und abends der Treffpunkt. Vom Hafen führt ein Weg hinauf auf den Mont Boron und zu seinen Forts, eine Stunde hin und zurück durch Kiefernwald, mit direktem Blick auf die Bucht von Villefranche. Hier liegt auch die Endhaltestelle der Tramlinien 1 und 2 und damit der direkte Ausgangspunkt zum Flughafen.

Wie viele Tage, und welche Reiseroute?

Drei volle Tage reichen für die Stadt selbst: einer für die Altstadt und den Burghügel, einer für Cimiez und die Museen, einer für die Promenade, die Strände und den Hafen. Mit fünf Tagen kommen zwei TER-Ausflüge entlang der Küste hinzu, ohne je ein Auto zu brauchen.

Nizza in 48 Stunden

Am ersten Morgen auf den Cours Saleya und dann vor dem Ansturm in die Altstadt, am späten Nachmittag hinauf auf den Burghügel, Abendessen am Hafen. Am zweiten Tag nach Cimiez, Chagall und dann Matisse auf demselben Anstieg, und zurück über die Promenade zu einem Bad an der Plage des Ponchettes am Ende des Tages. Das beliebteste Format für ein Wochenende, komplett zu Fuß und mit der Tram.

Nizza und seine Küste (4 Tage)

Zwei Tage in der Stadt nach dem obigen Plan, dann zwei Tage mit dem TER ab dem Bahnhof Nice-Ville: Villefranche-sur-Mer und Beaulieu in die eine Richtung, Menton und seine Gärten in die andere. Jede Fahrt kostet 2 bis 6 € und dauert weniger als vierzig Minuten, so ersparen Sie sich das Auto und die Staus auf der Basse Corniche vollständig.

Nizza als Basis (eine Woche)

Vier Tage Stadt und Ausflüge an die Küste, dazu ein Tag im Hinterland mit dem Train des Merveilles bis Tende und ein Tag in Monaco oder Antibes. Sieben Nächte am selben Ort kommen deutlich günstiger, als jeden Abend entlang der Küste das Hotel zu wechseln, und das Bahnnetz erledigt die ganze Arbeit.

Anreise und unterwegs

Die Tramlinie 2 verbindet Terminal 2 des Flughafens in sechsundzwanzig Minuten für 1,80 € mit dem Port Lympia, zum Preis einer normalen Stadtfahrt: Es ist die nützlichste Linie der Stadt und macht Taxis überflüssig.

Im Netz Lignes d'Azur kostet ein Einzelticket 1,80 € mit kostenlosem Umsteigen innerhalb einer Stunde, ein 10er-Heft 12,60 € und ein 24-Stunden-Pass 5 €, Tram und Bus inbegriffen.

Der Küsten-TER bedient Villefranche, Beaulieu, Èze-sur-Mer, Monaco und Menton alle zwanzig bis dreißig Minuten für 2 bis 6 €: die einfachste Art, Nizza ohne Auto zu verlassen.

Mieten Sie für die Stadt kein Auto: Parken am Straßenrand kostet rund 2,50 € pro Stunde, Tiefgaragen 25 bis 30 € pro Tag, und die Altstadt sowie der Cours Saleya sind Fußgängerzone.

Wo übernachten in Nizza?

Altstadt: am lebendigsten, Apartments und kleine Hotels für 90 bis 200 € pro Nacht, aber im Sommer laute Nächte bis 2:00, vor allem rund um die Place Rossetti.

Carré d'Or und Musiciens-Viertel, zwischen Promenade und Avenue Jean Médecin: 3- und 4-Sterne-Hotels für 120 bis 300 €, fünf Minuten vom Strand und ruhig.

Rund um den Bahnhof Thiers und Libération: das beste Preis-Leistungs-Verhältnis der Stadt, 60 bis 120 € pro Nacht, mit der Tram 1 in zehn Minuten im Zentrum und einem echten Viertelmarkt.

Die Uferfront: von 250 bis über 1.000 € pro Nacht in den Palasthotels an der Promenade, für Juli und August drei bis vier Monate im Voraus gebucht.

Was isst man in Nizza?

Socca, ein im Holzofen gebackener Fladen aus Kichererbsenmehl, wird glühend heiß und im Stehen gegessen, für 3 bis 4 € die Portion, bei René Socca oder bei Chez Pipo nahe dem Hafen.

Der Pan bagnat ist kein Thunfischsandwich, sondern ein Salade niçoise in einem mit Öl beträufelten runden Brötchen, ohne Mayonnaise und ohne gekochtes Gemüse, für etwa 6 bis 8 €.

Petits farcis, Pissaladière, frittierte Zucchiniblüten und Daube in Rotwein bilden die Karte der Bistros von Nizza: Rechnen Sie mit 25 bis 40 € pro Mahlzeit in einem Restaurant mit dem Label Cuisine Nissarde.

Bei Fenocchio an der Place Rossetti kostet eine Kugel Eis rund 3 €, mit Sorten von Tomate über Basilikum bis schwarze Olive.

Einreisebestimmungen

EU und Schengen-Raum: Deutschen, Österreichern und Schweizern genügt der gültige Personalausweis, die Identitätskarte oder der Reisepass, weitere Formalitäten gibt es nicht.

Die Bestimmungen ändern sich: Prüfen Sie vor der Reise die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts (oder Ihres Außenministeriums).

Häufige Fragen zur Reise nach Nizza

Braucht man in Nizza ein Auto?

Nein, es wird sogar zum Hindernis. Drei Tramlinien decken Stadt und Flughafen ab, der TER bedient die ganze Küste bis Menton, und Parken im Zentrum kostet in der Tiefgarage 25 bis 30 € pro Tag. Mieten Sie ein Auto nur für einen Tag im Hinterland.

Sind die Strände von Nizza wirklich Kieselstrände?

Ja, alle, auf den ganzen sieben Kilometern Küste, und das ist die Überraschung Nummer eins für Erstbesucher. Die Kiesel sind rund und faustgroß, der Einstieg ins Wasser ist wackelig, und der Boden wird am Nachmittag sehr heiß. Badeschuhe für 10 € und eine Strandmatte statt eines Handtuchs lösen das Problem.

Wann ist die beste Reisezeit?

Mai, Juni, September und Oktober: Das Meer hat im Juni bereits und im September noch 22°C, die Preise liegen ein Drittel unter denen im August, und die Museen sind nicht überlaufen. Juli und August bleiben dank der Brise erträglich, doch die Unterkunftspreise verdoppeln sich. Im Februar locken der Karneval und das nahe Zitronenfest, bei mildem Wetter und niedrigen Preisen.

Wie viele Tage sollte man einplanen?

Drei volle Tage für die Stadt allein, fünf, wenn zwei Tagesausflüge mit dem Zug dazukommen sollen. Darüber hinaus wird Nizza zur Basis für die ganze Küste, was deutlich günstiger ist, als jeden Abend das Hotel zu wechseln.

In welchem Viertel übernachtet man beim ersten Besuch?

Das Carré d'Or und das Musiciens-Viertel bieten den besten Kompromiss: zu Fuß zur Promenade, zur Altstadt und zur Place Masséna, mit ruhigen Nächten. Die Altstadt ist lebendiger, im Sommer aber laut, und die Gegend um den Bahnhof Thiers ist am günstigsten, mit der Tram direkt vor der Tür.

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